Stein, Chris - Edition Ecrilis

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Stein, Chris

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Der Österreicher Chris Stein verfügt über das seltene Talent, abstruse Situationen glaubhaft zu beschreiben und dem Leser einen Lacher nach dem anderen zu entlocken. Sein Erstling "Eric, der Spätzünder" weist folglich keinerlei Längen auf und bietet ein brüllend komisches Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite. Nun wollten wir aber mal wissen, welcher Mensch sich dahinter verbirgt und haben Herrn Stein zum Interview gebeten.

Das Interview

Ecrilis: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Chris Stein: Begonnen hat alles im Gymnasium. Ich habe aus Jux eine Zeitung geschrieben, in der ich den Schulbetrieb und die Lehrer durch den Kakao zog. Meine Schulkollegen fanden das dermaßen amüsant, dass sie mir sogar Geld dafür boten. Ich habe sie lieber gratis in meiner Klasse verteilt und hoffte, dass sie nie ein Lehrer zu Gesicht bekommt…

Ecrilis: Was sind Ihre literarischen Vorbilder?
C. S.: Vorbilder denen ich nacheifere habe ich nicht. Denn dabei läuft man Gefahr, sie unbewusst zu kopieren. Ich möchte durch meinen eigenen Stil in Erinnerung bleiben.

Ecrilis: Was wäre Ihr größter Wunsch als Autor?
C. S.: Dass ich mit jedem Buch meine Leserschaft finde, und die stets ungeduldig auf mein nächstes Werk wartet.

Ecrilis: Welche Tipps würden Sie Jungautoren mit auf den Weg geben?
C. S.: Das Handwerk des Schreibens erlernen, sich ein dickes Fell zulegen, Geduld trainieren, und vor allem niemals aufgeben.

Ecrilis: Wovon lassen Sie sich für Ihre Geschichten inspirieren?
C. S.: Von meinen Katzen und von Alltagssituationen. Beides zusammen ergibt eine unerschöpfliche Quelle an Stoff für Geschichten. Die endgültige Idee, die den Impuls zum Schreiben einer Geschichte auslöst, kommt mir meist in der Badewanne.

Ecrilis: Welches Buch ist Ihr persönliches Lieblingsbuch?
C. S.: Immer jenes, an dem ich gerade schreibe.

Ecrilis: Angenommen, Ihr Roman würde verfilmt werden: Welche Besetzung und/oder welcher Regisseur würde Ihrer Meinung nach Ihr Werk am besten umsetzen?
C. S.: Johnny Depp würde sicher einen hervorragenden ERIC abgeben. Als KIM hätte ich gerne Anne Hathaway. Die durchgeknallte Mutter wäre Helena Bonham Carter auf den Leib geschrieben. Mein Lieblingsregisseur Tim Burton würde aus der Geschichte mit Sicherheit einen sehenswerten und höchst unterhaltsamen Film machen.

Ecrilis: Schreiben Sie bereits an einem neuen Roman? Wenn ja, können oder möchten Sie schon etwas darüber erzählen?
C. S.: Ich hatte sehr viel Spaß beim Schreiben von ERIC. Das Leserecho ist überwiegend positiv, ich erhielt einige Anfragen nach einer Fortsetzung. Darum werde ich ihn wohl noch einmal ins Rennen schicken. ERIC hat sich sehr erfolgreich jahrelang vor den Frauen versteckt, jetzt wollen wir doch mal sehen, ob er sich ebenso erfolgreich vor der Ehe drücken kann.

Ecrilis: Wie gehen Sie mit einer Schreibblockade um?
C. S.: Ich schalte völlig vom Schreiben ab und befasse mich mit ganz anderen Dingen. Vor allem mit Bewegung in freier Natur, am liebsten mache ich ausgedehnte Wald- und Bergläufe. Bücher meide ich tunlichst, bis ich im Kino oder Fernsehen eine außergewöhnlich gute Story sehe. Die führt mich dann schnurstracks zurück an die Tastatur.

Ecrilis: Was ist für Sie für ein gutes Buch besonders wichtig?
C. S.: Ob Krimi oder Satire, ein gutes Buch muss vor allem eines: Unterhalten. Die Geschichte muss den Leser packen, er sollte es nur ungern weglegen und am liebsten auf einen Rutsch lesen wollen. Dann hat der Autor seine Sache gut gemacht.

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